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Inhaltsverzeichnis

Bearbeiten 30. Dezember 2008

Bearbeiten Begriffstetablierung in der Wikipedia?

Bei einer Diskussion auf einem Mini-Stammtisch wurde die Frage aufgeworfen, woher die Begriffe "Einzelnachweise" und "Weblinks" stammen. Wer hat diese Begriffe, in dem Zusammenhang wie sie heute benutzt werden, zum ersten Mal angewandt bzw. etabliert. Waren es Wikipedianer? Dann müßte man ihnen ja irgendwann einen Artikel widmen ;-) Grüße Christian2003 16:36, 30. Dez. 2008 (CET)

Also wenn du googlest, merkst du ziemlich schnell, dass diese Begriffe schon lange vor Wikipedia existent gewesen sind. --Micha 16:42, 30. Dez. 2008 (CET)
Bis du dir da sicher? Beispielsweise habe ich "Einzelnachweise" im Sinne von Referenzen oder Fußnoten noch nie irgendwo gesehen und erst recht nicht vor der Wikipedia. Grüße --Christian2003 16:55, 30. Dez. 2008 (CET)
(BK) Nicht von der Hand zu weisen ist freilich die Vermutung, dass in Zeiten vor Wikipedia Einzelnachweise auf die beiden in der Wikipedia genannten Bedeutungen beschränkt waren. Da müsste man (d.h. jeder Beliebige außer mir ;)) mal genauer hinsehen. Grüße 85.180.198.65 16:58, 30. Dez. 2008 (CET)
Selbst wenn diese Worte existiert haben sollten so halte ich es ebenso wie die Verwendung des Wortes Lemma für begriffsbildng seitens der Wikipedia. --RalfRBerlin09 17:02, 30. Dez. 2008 (CET)
Hä? Lemma steht in der Bedeutung, in der es hier verwendet wird, im Brockhaus von 1980. Wie soll ein existierender Begriff von der Wikipedia gebildet worden sein? Haben wir auch das Internet erfunden? --Eike 17:06, 30. Dez. 2008 (CET)
[1] scheint mir älter als die Wikipedia zu sein... --Aph 17:18, 30. Dez. 2008 (CET)
Und diese Quelle [2] für "Web-Link" stammt aus dem Jahre 1997... --Aph 17:28, 30. Dez. 2008 (CET)
Wo meines Erachtens die Wikipedia (leider) dabei ist, Begriffe zu etablieren, ist sowas wie "1990er". Erstes per Suchfunktion aufgeschlagenes Beispiel: In Geschichte des Animes ist die Angabe des Jahrhunderts völlig überflüssig - und in meinen Augen schlechter Stil -, weil diese Geschichte erst letztes Jahrhundert begonnen hat. Das erwähnt man einmal, und dann ist "90er" völlig ausreichend. --Eike 17:37, 30. Dez. 2008 (CET)
Wie bitte? Eine kleine Google-Suche Das habe ich schon so oft gelesen und auch gehört; nicht für alles ist Wikipedia verantwortlich. --Hgulf Diskussion 17:52, 30. Dez. 2008 (CET)
Ich hab das auch schon öfter gelesen und zum Glück nur selten gehört, aber im Gegensatz zu zum Beispiel "Weblink" nie, bevor ich es nicht dutzende Male in der Wikipedia gelesen hatte. Und oft, wie in meinem Beispiel, halt einfach völlig überflüssig. --Eike 18:35, 30. Dez. 2008 (CET)
Nachtrag: Wem-auch-immer sei Dank ist "90er" deutlich verbreiteter:
http://www.google.de/search?hl=de&q=%2B%221990er%22+-%2290er%22+-wikipedia
http://www.google.de/search?hl=de&q=-%221990er%22+%2B%2290er%22+-wikipedia
--Eike 18:41, 30. Dez. 2008 (CET)
Diese unsägliche 1980er Regelung ist in der Tat etwas, was von Wikipedia ausgeht. --RalfRBerlin09 00:02, 31. Dez. 2008 (CET)
Unsäglich: 1980er Jahre
Säglich: 80er Jahre des 20. Jahrhunderts.
Mir gefällt die unsägliche von WP eingeführte Version besser. -- Martin Vogel 00:22, 31. Dez. 2008 (CET)
Meine Vermutung ist, dass man in über 90% der Fälle die allersäglichste Version nehmen kann: "80er Jahre". --Eike 10:21, 31. Dez. 2008 (CET)

Bestimmte Begriffe waren in der Prä-Wiki-Zeit bereits bestens etabliert, aber wurden eher in kleinen Kreisen benutzt, so das bereits genannte "Lemma" oder auch die "Redundanz". Letzteres war eher eine exotische Vokabel und wurde auch hier nicht von Anfang an verwendet, sondern war auf Technik und Linguistik (speziell wohl Programmiersprachen) beschränkt. Und ich bekenne mich zur Verwendung der Jahreslangschreibweise (1990er etc.), die ich nach dem Jahrtausendwechsel aus dem Bauch heraus als den am effektivsten scheinenden Ausdruck gewählt habe.--Thuringius 00:52, 31. Dez. 2008 (CET)

Jo. "Weblink" der wikipedianischen Begriffsbildung zuordnen zu wollen halte ich fast schon für infam: 14,5 Millionen englischsprachige Google-Treffer gegen 17,9M insgesamt spricht für die dominante Verwendung des Begriffes ausserhalb der Einflusssphäre der deutschsprachigen Wikipedia. Und den Term an sich hab ich persönlich das erste Mal bei meinen ersten HTML-Versuchen vor zehn Jahren getroffen. Da war an Web 2.0 noch nicht zu denken ;) Vermutlich kommt der Weblink aus einer Synonymbildung für die überaus OMA-ungeeigneten "Hyper-Referenzen". --Schmiddtchen 03:07, 31. Dez. 2008 (CET)

Nicht jedes Wort ist auch gleich ein Begriff. Nicht mit Regeln auf Sachen losgehen, wo diese nicht einschlägig sind. Besser eine Subkultur als eine Geheimgesellschaft, ein Minimum an Austausch ist wohl nicht zu vermeiden. Dreadn 03:22, 31. Dez. 2008 (CET)

Und wenn etwas unter „Begriffsfindung“ fällt, dann ist es das Wort „Referenzen“, was eine verunglückte Übersetzung von englisch „references“ ist :-) --Frank Schulenburg 06:55, 31. Dez. 2008 (CET)
Oder "Landmarke", wo auf deutsch "Wahrzeichen" stehen müsste. Fehlübersetzungen sind zwar keine Erfindung der Wikipedia; allerdings sind gerade hier viele Hobby-Übersetzer (soll nicht abwertend gemeint sein, betätige mich ab und zu auch als solcher) unterwegs, die natürlich anfälliger für solche Sachen sind... --Aph 15:06, 31. Dez. 2008 (CET)

Siehe Diskussion:Einzelnachweis. --AndreasPraefcke ¿! 16:55, 2. Jan. 2009 (CET)

Die Bezeichnung "Weblink" wurde im Mai 2003 per Meinungsbild unter mehreren Alternativen ausgewählt. --Elian Φ 16:02, 5. Jan. 2009 (CET)

Wenn wir schon bei Begriffsfindungen in der WP sind: Theoriefindung kennt keins der gebräuchlichen Wörterbücher. Liesel 18:23, 5. Jan. 2009 (CET)

Bearbeiten 1. Januar 2009

Bearbeiten Computer

HILFE! Mein Computer mag mich nicht mehr:-( Folgendes Problem: Ich wollte gerade die Silvesterfotos von der Speicherkarte holen aber: Im Arbeitsplatz und Explorer kann ich nicht mehr auf die einzelnen Datenträger zugreifen! Man ich kommte auf folgendes Fenster und bei Rechtsklick auf dieses hier Hab das System auch schon neu starten lassen, C-Cleaner benutzt, Virenscanner benutzt...et cetera--Oceancetaceen 02:20, 1. Jan. 2009 (CET)

Sorry, da ich praktisch nur Linux benutze, kenne ich mich mit Windows nicht so aus, aber von „AVG Free Antivirus“ habe ich schon mal was im Zusammenhang mit seltsamen Viren gelesen. Also ich würde mal darauf tippen, dass die Probleme genau von dieser Software stammen. Ich habe jetzt noch mal mit Google nach „AVG Free Antivirus“ (ist wohl ein freier Virus) gesucht und wenig vertrauenerweckendes gefunden. Sorry, dass ich mich hier mal wieder reingedrängt habe. --88.68.119.156 18:25, 1. Jan. 2009 (CET)
Da scheint irgendwas mit Windows nicht zu stimmen, deine Daten sind ziemlich sicher noch da, nur der Zugriff darauf erschwert. Meine Empfehlung: Daten sichern (mit z.B. mit einer Knoppix-CD) und Neuinstallation des Systems geht in so einem Fall vermutlich am schnellsten. So kannst du auch sicher sein, dass nicht weitere Schäden bleiben... Woher der Fehler kommt, wird sich schlecht rekonstruieren lassen... --84.56.246.69 03:28, 1. Jan. 2009 (CET)
Ich versteh nicht warum immer, Windows neuinstallieren empfohlen wird. Sieht mir eher so aus als hättest du ein fremdsprachliches Programm installiert, das sich als Shell-Handler für Laufwerke registriert hat. ´ò¿ª(O), wird im chinesischen GB2312-Zeichensatz zu 打开 und heißt Öffnen. Ausführen von regsvr32 /i shell32.dll sollte das aber beheben. Wenn das nicht hilft, kann man probieren im Registrierungseditor unter HKEY_CLASSES_ROOT\Drive\shellex\ContextMenuHandles\ nacheinander die Untereinträge zu invalidieren (sprich umbenennen), dadurch zu ermitteln welcher dafür verantwortlich war und die anderen wieder valid zu machen. --Mps 03:51, 1. Jan. 2009 (CET)
(Neuinstallation oder Neukauf wird immer dann empfohlen, wenn man keine Ahnung hat, aber gerne weiterhelfen möchte.) Berklas
Sehe ich anders, ich kann es aber nur mit Erfahrung belegen (ich habe durchaus etwas Ahnung). Bei solchen Problemen, wo irgendetwas z.B. in der Registry oder Systemdateien grob durcheinander gekommen ist, ist häufig der bemerkte Fehler nur einer von vielen. Sprich: Mit etwas Zeit, viel Wissen und viel Ausprobieren, wird sich dieser eine Fehler sicher auch ohne Neuinstallation beheben lassen können. Aber die Chance ist groß, dass dann in nur wenigen Wochen weitere Probleme an die Oberfläche treten. (Die Ursache ist ja unbekannt und wird daher nicht beseitigt. Möglich wäre ein Befall durch Schadsoftware durchaus.) Die Behandlung dieser ganzen Probleme bzw. die Suche nach der Ursache wird mehr Zeit und Nerven in Anspruch nehmen, als eine Neuinstallation. Wie gesagt, nur meine Erfahrung.--84.56.239.27 19:58, 1. Jan. 2009 (CET)
Da du dir die Mühe gemacht hast zu antworten, eine kurze Anmerkung: der Kontinuierlicher Verbesserungsprozess wird durch Neuinstallation unterbrochen. Berklas
Okay, ich decke mal auf. Sitze gerade an meinem anderen Rechner. Also: Die Neuinstallation bringt Nichts!. Das Problem bleibt, wie ich enttäuscht feststellen muss. Einmal hatte ich jetzt gestern einfach WinXP neu überinstalliert und beim zweiten Anlauf dann die Festplattenpatition C gelöscht/formatiert und noch mal neuinstalliert. Bei beiden Versuchen blieb das Problem bestehen. Nun hab ich Alle auf dem Rechner sich befindenen Dateien gesichert und die Patitionen gelöscht und formatiert. Ich schau mal wie es weiter geht...weiter schreibe ich jetzt nicht, weil meine Tastatur hier nicht so schön ist, wie die andere ;-) --Oceancetaceen 15:57, 2. Jan. 2009 (CET)
Gibt es auf der Speicherkarte vielleicht eine autorun.inf? Wenn ja dann lösch die mal (oder bennene sie um)... vielleicht ist das dass Problem. Gruß Hmilch 22:48, 6. Jan. 2009 (CET)

Bearbeiten Linux ....

gibt es das Linux Ubuntu auch als vollständige Downloadversion im Internet? oder muss man das irgendwo kaufen...hab das bei Freunden gesehen und möchte nicht mit Knoppix anfangen--84.63.138.11 14:08, 1. Jan. 2009 (CET)

[3] Überlege dir ob du überhaupt anfangen willst. Ich nutze das gerade und ich gebs nach 3 Monate wieder auf und gehe zurück zu Windows. OpenSource und Freeware ist ja ganz lustig wenn man am Stammtisch darüber mit Leuten plappert die das selber nicht nutzen. Aber täglich damit als Client arbeiten zu müssen ist ein nie enden wollendes Grauen aus unerfindlichen Abstürzen, einfrierender Programme und nicht oder nur halb unterstüzter Hardware (praktisch alles was nicht Standart ist). Abgesehen davon ist es langsam beim Öffnen von Programmen. Wenn du also einen alten Rechner hast du glaubst ein schlankes Linux läuft schneller als Windows... vergiss es. Wenn du dich allerdings zum Thema Unix basierter Server schlau machen willst ist es genau das richtige. Dann solltest du allerdings Debian ohne GUI nutzen. Mit GUI lernst du gar nichts. --FNORD 14:28, 1. Jan. 2009 (CET)

(BK) Schau mal bei ubuntuusers.de vorbei, dort findest du die verschiedenen Versionen zum Herunterladen. Die Wahl hängt von deinen persönlichen Vorlieben (GNOME, KDE oder Xfce als Oberfläche; stablie Version mit Langzeitunterstützung oder allerneueste evtl. nicht ganz stabile Version), sowie ein bisschen von deiner Hardware ab (Xfce schont Ressourcen bei älteren Rechnern, Ausprobieren und Installation mit Live-CD ist auch nur mit stärkerem Rechner sinnvoll, bei älteren geht es meiner Erfahrung nach mit der Alternate-CD einfacher). Das Wiki dort ist hilfreich für die ersten Schritte, wirst du in keinem Artikel oder HowTo fündig, kannst du das Forum benutzen. -- MonsieurRoi 14:32, 1. Jan. 2009 (CET)
PS: Ja, Hardwareunterstützung ist nicht immer ganz einfach. Und es kommt auch darauf an, was du mit dem PC machen willst. Du könntest erstmal Linux *neben* Windows installieren. -- MonsieurRoi 14:32, 1. Jan. 2009 (CET)
Es ist ein reiner Schreib und Arbeitsrechner, und dachte mir, da ich eh nur noch OOo, Gimp und sonstige freeware nutze....man kann wirklich, so neben Windows installieren? muss ich dann beim System boot, wählen welches system laufen soll? --84.63.138.11 14:38, 1. Jan. 2009 (CET)
Ja, du kannst nebenher installieren und du kannst dann beim Booten auswählen, was laufen soll. Ob man Linux unbedingt als Arbeitsrechner nutzen soll, überlasse ich jedem selber. In jedem Fall kann man viel darüber lernen, wie ein Computer funktioniert. -- Jonathan Haas 14:43, 1. Jan. 2009 (CET)
Klick einfach mal in bisschen im Wiki von ubuntuusers rum, da gibt es einige Infos. -- MonsieurRoi 14:46, 1. Jan. 2009 (CET)
Ich arbeite regelmäßig mit einem Netbook unter Linpus Lite (ein Fedora-Derivat mit Xfce). Ich hatte seit den seligen DOS-Zeiten keinen Rechner der so schnell bootet (50 Sekunden nach dem Powerknopf ist meine Startseite im FF3 (SPON) vollständig geladen - wenn mittels Kabelnetz. WLAN dauert 15 Sekunden länger). Surfen und Textverarbeitung läuft perfekt (obwohl der Rechner etwa so schnell ist, wie ein Desktop von 2002 und nur 512 MB RAM hat), Bildbearbeitung belastet den Speicher dann doch über Gebühr. Aber versucht mal mit Adobe unter XP bei 512 MB Bildbearbeitung; das liegt dann am Bildbearbeiten. sугсго 14:54, 1. Jan. 2009 (CET)
Diese Erfahrungen kann ich nicht teilen. Ich mache alles außer Spielen (und die Arbeit, notgedrungen) mit Linux. Aber die letzten massiven unerfindlichen Abstürze und nicht unterstütze Hardware hatte ich, als ich mein Spiele-Start-Windows auf neuer Hardware laufen lassen wollte. Bei Linux musste ich eine Einstellung ändern, weil er nach der nicht mehr vorhandenen Netzwerkkarte gesucht hatte. Windows wollte neu "aktiviert" werden, was ich leider weder bestätigen noch ablehnen konnte, weil weder Maus noch Tastatur funktionierten, was dann eigentlich auch nichts mehr machte, weil er sich nach einer Minute Bedenkzeit mit Blue Screen verabschiedet hat. --Eike 15:13, 1. Jan. 2009 (CET)
Nur noch ein Beispiel: seit '93 Linux nebenher (Windows für Spiele), seit '01 nur noch Linux, seit längerem jetzt Gentoo-Linux (nicht für jeden …). Alle wichtigen Spiele und ELSTER laufen unter Wine (Windows-Emulator) problemlos. --Ayacop 16:07, 1. Jan. 2009 (CET)
Kommt immer darauf an was man damit macht und was man als Hardware hat. Wenn man mit Standartmaus, Keyboard, Monitor und Boxen glücklich ist wenn das einfach funktioniert dann passt es. Ich habe lauter Schnickschnack wie drahtlose Bluetoothheadsets, Beamer Bluetoothtastaturen usw. Wenn dann der ganze teure Kram nur noch die Funktionalitäten von Standartgeräten hergibt oder gleich gar nicht mehr funktioniert fällt die Wahl des OS nicht schwer. Noch dazu arbeite ich privat recht viel im Internet. Schon alleine das es kein brauchbares Blogprogramm gibt zwingt mich immer wieder auf Windows zu booten. Wenn man allerdings einfach nur Schreiben und ein bisschen Grafikkram machen will ist es oki. Aber selbst schon das reine Internetsurfen nervt wenn ein nicht unerheblicher Teil der Flashprogramme oder Video Streams nicht funktioniert. Ich probiere seit 12 Jahren alle zwei Jahre wiedermal das aktuelle Linux in verschiedenen Distributionen für ein bis drei Monate. Und ich habe noch nie verstanden wo das ewige Loblied auf die Linuxclients eigentlich herkommt. In jedem Vergleich mit einen Windows XP (außer Kosten) ist so ein Linuxclient ein Witz. Deshalb rate ich grundsätzlich jeden der im Entscheidungsprozess um das OS ist erstmal davon ab. Ach und bevor jetzt jemand kommt und sagt ich habe solche Probleme weil ich keine Ahnung habe ... Ich bin unteranderem seit 8 Jahren hauptberuflich Unixadmin :). Als reines Serversystem ist Linux spitze. ;) --FNORD 16:20, 1. Jan. 2009 (CET)
Exotische Hardware soll leider öfters Schwierigkeiten machen, ja. Andererseits: Die Maus und Tastatur, die Windows nicht nehmen wollte (und es vermutlich zum Blue-Screen gebracht hat) waren Null-Acht-Fuffzehn-USB-Teile.
Hast du Beispiele für nicht funktionierende Flashprogramme oder Videostreams? Jetzt mal abgesehen von $§&&%$ CMS, die einem, weil sie das OS nicht erkennen, die Streams nicht anbieten, die problemlos funktionieren würden?
Ein Linux-Client hat Vorteile und Nachteile im Vergleich zu Windows, und ich rate zum Ausprobieren.
--Eike 17:34, 1. Jan. 2009 (CET)
Gerade dass die Bluetooth-Komponenten rumzicken, sollte eigentlich nicht der Fall sein - ich hab auf Linux nie Probleme mit Maus, Tastatur und Handy gleichzeitig gehabt. Flash sollte auf Ubuntu ohne jedes Problem funktionieren - zieh dir mal die neueste Version von KUbuntu, das ist kein Vergleich zu irgendeinem anderen nicht-OSX-Rechner, was es die Einfachheit und Kompatibilität angeht. HardDisk rm -rf 17:55, 1. Jan. 2009 (CET)
Danke für den Hinweis. Aber mit Linux Clients bin ich wiedermal für diese Zeit durch. Ich probiers dann in zwei Jahren wieder. Immerhin war das Ubuntu inzwischen gut genug das ich es ein paar Monate behalten habe. Früher haben es die Linux Clients teilweise keine zwei Wochen geschafft bis ich so genervt war das ich es wieder gelassen habe. :) Vielleicht haben Sie es bis dahin auch geschafft das pixelgenaue Zielen beim Resizen eines Fensters abzuschaffen und die Funktion das man auch mit der Maus durch verschiedene Fenster blättern kann einzubauen. Die Beiden führen meine Liste der 100 Gründe warum mich das System nervt ganz vorne an. :) --FNORD 19:25, 1. Jan. 2009 (CET)
Mag sein, dass du diese negativen Erfahrungen gemacht hast. Ich persönlich benutze jedoch z.B. seit 10 Jahren Linux, und habe dies bisher keine Sekunde bereut. So bleibt dein Ursprungsposting also einfach nur das Säen von FUD, also gezielte Desinformation. Sowas gehört nicht in eine Auskunft. -- Janka 21:20, 1. Jan. 2009 (CET)
Sofern Du KDE benutzt, gibt es n Haufen Programme deren Fenster sich auch automatisch an die Kanten anderer Fenster anpassen... wenn Du GNOME benutzt hast, tust Du mir echt leid und ich kann deinen Frust verstehen </flame> HardDisk rm -rf 13:57, 2. Jan. 2009 (CET)
Auch mit der Maus durch Fenster scrollen geht, wenn man sie in der Taskleiste über den Programmen plaziert (früher auch auf der Umrandung der Fenster). -- 212.144.198.63 23:43, 3. Jan. 2009 (CET)

@Janka: Äh, ein Erfahrungsbericht ist nichts anderes als POV, genauso wie deine positive Beurteilung. Das ist alles andere als gezielte Desinformation und gehört sehr wohl in die Auskunft (und nicht in die Artikel und möglichst auch nicht auf deren Disk-Seiten), deine Ton- und Wortwahl war daneben. --χario 23:46, 3. Jan. 2009 (CET)

Ein Erfahrungsbericht ist nichts anderes als POV, aber "täglich damit als Client arbeiten zu müssen ist ein nie enden wollendes Grauen aus unerfindlichen Abstürzen, einfrierender Programme und nicht oder nur halb unterstüzter Hardware" ist etwas anderes als ein Erfahrungsbericht. Und "OpenSource und Freeware ist ja ganz lustig wenn man am Stammtisch darüber mit Leuten plappert die das selber nicht nutzen." ist auch nicht gerade die Definition von Sachlichkeit. --Eike 01:30, 4. Jan. 2009 (CET)
Meine Wortwahl war daneben? Wie sachlich kann man denn noch argumentieren, dass das Ursprungsposting eine Meinung darstellt, und nicht etwa Information, wie man das in einer Auskunft erwarten würde? Mein Gegenbeispiel ist ganz sicher POV, ebenso wie das ursprüngliche Posting von Benutzer:FNORD. Es kam mir ja auch genau darauf an, dieses durch Nebeneinanderstellen klarzumachen. Lies dir mal die Definition von FUD durch, es passt im Zusammenhang mit einer Seite, die sich wertneutral Auskunft nennt, genau auf das ursprüngliche Posting. Es gehört so nicht hierher. In anderem Kontext wäre es sicher ok. -- Janka 15:01, 4. Jan. 2009 (CET)

Bearbeiten Skipisten

Sich kreuzende Abfahrten... gibt's das oft? Bin schon lange nicht mehr Ski gefahren, aber für mich hört sich das wie ein Schildbürgerstreich an. --84.56.239.27 19:48, 1. Jan. 2009 (CET)

Ich glaube das gibt es in jedem Skigebiet mit mher als drei Pisten.--84.160.201.193 20:02, 1. Jan. 2009 (CET)
Ich kenne nur Zusammenführungen und anschließend erneutes Spalten der Pistenführung (was vermutlich die Crashgefahr erheblich senkt), allerdings sind mir auch nur ~3 mittelgroße Gebiete in Tirol bekannt. Gilt bei sich kreuzenden Pisten dann auch rechts-vor-links? --84.56.239.27 20:11, 1. Jan. 2009 (CET)
Das gibt es sogar sehr oft. Man denke an die, umgangssprachlich – zumindest bei uns in A – „Autobahnen” genannten serpentinenartigen Umfahrungen von für Anfänger und wenig Geübte zu anspruchsvollen Pisten. In der StVO sind (Y-)Einmündungen auch Kreuzungen und da die Aussage von einem Polizeisprecher stammt, muss es ja nicht unbedingt eine "echte" (X-Über-)Kreuzung gewesen sein.
Rechts-vor-Links gibt es auf der Piste nicht, allerdings sehr wohl Die 10 Pistenregeln der FIS (PDF), bei "uns" unter FIS-Regeln zu finden, auf die auch in der Rechtsprechung bei einem Anlassfall Bezug genommen wird und zu deren Einhaltung du dich, so wie ich meine mich erinnern zu können, durch den Erwerb einer Liftkarte verpflichtest. --Geri 21:19, 1. Jan. 2009 (CET)
Es gibt auch Pisten, wo ein Schlepplift kreuzt. Adrenalin pur! -- MonsieurRoi 21:58, 1. Jan. 2009 (CET)
Au Ja. Gegenverkehr wär aber noch schöner :-( Sport ist Mord ...Grottenolm 23:03, 1. Jan. 2009 (CET)
Auch das gibts, grad erst erlebt am Loser-Skigebiet (allerdings begegnet man sich dort logischerweise mit eher mäßiger Geschwindigkeit). --rdb ? 16:43, 2. Jan. 2009 (CET)
Zum Glück fahr ich nur Auto... Grottenolm 23:28, 2. Jan. 2009 (CET)
Falls es jemanden interessiert: Fotos der "Kreuzung". Es scheint sich tatsächlich um eine X-Kreuzung zu halten und mit etwas flachem Winkel. Da kann man sich schon vorstellen, dass es kräftig Krachen kann... --84.56.208.4 03:23, 3. Jan. 2009 (CET)
Ja, das ist sehr interessant. Heute war im TV zu sehen, dass da auch Schilder vor der Kreuzung sind, wo schwarz auf gelbem Grund draufsteht: LANGSAM. Aber die Größe der Schilder schien mir nicht dazu geeignet, noch wahrgenommen zu werden, wenn man mit siebzig Sachen und Tränen vom Fahrtwind in den Augen angebrettert kommt ... Grottenolm 23:58, 3. Jan. 2009 (CET)
Das "Langsam"-Schild steht ja sinnvollerweise auch nur auf der Deppen-(verzeihung, blauen )Piste. Wer Skifahren kann, darf auch rasen. --MB-one 23:24, 5. Jan. 2009 (CET)
Tja, aber überleg' mal, wie viele die rasen lediglich glauben, dass sie's (beherrschen) können. Und wie viele es grundsätzlich schon können, aber nach 6 Stunden non-stop "Liftkarten-Geiern" die Beine nicht mehr tun was der Kopf eigentlich will. --Geri 00:12, 6. Jan. 2009 (CET)

Bearbeiten Was macht man eigentlich mit dem Blei vom Bleigießen hinterher? In den Hausmüll?

Ist das nicht Umweltverschmutzung? --source 21:30, 1. Jan. 2009 (CET)

Verkauf es doch an die Chinesen, die brauchen es um Barbiepuppen zu beschichten.--Thuringius 21:44, 1. Jan. 2009 (CET)
Aufheben. Nächstes Sylvester kommt bestimmt. -- Martin Vogel 21:49, 1. Jan. 2009 (CET)
[BK] LOL! Freut mich, dass unsere Auskunft auch im neuen Jahr nichts von ihrem, mitunter schrägen, Humor verloren hat. Vielleicht kann man es auch zu Bleistiften verarbeiten?
Spaß beiseite, Nach Blei#Toxizität und Schwermetalle#Blei würde ich es als Sondermüll betrachten und es zu einer Problemstoffsammelstelle deiner Wahl bringen. --Geri 21:52, 1. Jan. 2009 (CET)
Fall es Blei und nicht Zinn ist. -- Achates Wer nichts weiß, muss alles glauben. 22:03, 1. Jan. 2009 (CET)
Nein mal im Ernst, Blei bringt als Altmetall 25 Cent pro Kilo (laut ultrakurzgoogeln), bei Recyclingfirmen kann man Kleinstmengen auch einfach kostenlos in den Sammelcontainer schmeißen (vorher fragen). Metall ist ein (großes) Geschäft.--Thuringius 22:24, 1. Jan. 2009 (CET)
Definitif Sondermüll. Hier wird unten im Kasten drauf hingewiesen (interessant: Gefahr der Toxizität bei Kindern; Temperatur des flüssigen Metalls wird nicht erwähnt...) und als interessante Alternative "Wachsgiessen" vorgeschlagen. Hat's denn auch vernünftig vorausgesagt? Gruss --Grey Geezer nil nisi bene 22:42, 1. Jan. 2009 (CET)
Also in zumindestens Wien ist auch das abegeben bei der Sammelstelle gratis, nur bei Sperrmüll kostets was. Außerhalb der Öffnungszeiten kann man auch hingehen, dann legt mans einfach irgendwo hin, am besten vor den Container, wo während dne Öffnungszeiten jemand drin sitzt. --MrBurns 07:27, 2. Jan. 2009 (CET)

I.d.R. ist das kein Blei, sondern Zinn was uns da zur Bestimmung der Zukunft verkauft wird. TheBug 04:21, 2. Jan. 2009 (CET)

<quetsch>Kann das belegt werden? Habe mich in die Molybdänomantie eingelesen und im Web immer nur Werte von 50 - 90 % Pb gefunden. Hier ist eine nette Zusammenstellung von Sn/Pb-Legierungen und deren Schmelzpunkten. Aber Blei ist (soweit wie gefunden) immer drin. --Grey Geezer nil nisi bene 12:37, 2. Jan. 2009 (CET)</quetsch> ...selber Sondermüll: Eisern im Willen, Silber im Haar, Gold im Mund, Blei in den Knien
Gold ist weiter nicht umweltschädlich, das kann in den normalen Müll. -- Martin Vogel 12:47, 2. Jan. 2009 (CET)
Sollte man meinen, nicht wahr? Schon GOLD-VERGIFTUNG gelesen? "Vergiftungs- Erscheinungen von Gold: Aufgedrehtheit, Arbeitswut, Bluthochdruck, Rotes Gesicht, Pelzigkeit (!) in den Gliedern, Haarausfall, Gedächtnisstörungen, Verstopfung, gelegentliche Albernheiten ...". Seitdem ich das weiss, machen wir kein Goldgiessen mehr zu Silvester... --Grey Geezer nil nisi bene 13:54, 2. Jan. 2009 (CET)
Zinn bringt als Altmetall über das Zehnfache von Blei [4]. Laut dort 90 Cent pro Kilo Blei gegenüber fast 10€ bei Zinn. Ob Zinn die Zukunft genauso gut vorhersagen kann muss geprüft werden. Wachsgießen sollten man sich und den Kindern nicht antun. Da heißes Wachs gut schwimmt, ergibt das nur breite Fladen, die bestenfalls an Boxerohren erinnern. Da etwas weiszusagen setzt eine ungesunde Verleugung der ästhetischen Qualität der Gießlinge voraus.--Thuringius 06:31, 2. Jan. 2009 (CET)

Als junger Mensch habe ich mal Zinnfiguren gegossen. Da hieß es in der Gebrauchsanweisung der käuflich zu erwerbenden Bastel-Sets, dass das mitgelieferte Zinn Bleianteile enthält und man sich nach dem Hantieren die Hände waschen sollte. Ich gehe mal davon aus, dass das Zeug, was zum Bleigießen verkauft wird, ebenso ein Zinn-Blei-Gemisch darstellt. Zur Umweltfrage: Im Artikel Blei steht, dass der Boden natürlicherweise einen Durchschnittsgehalt von 15 Milligramm Blei je Kilogramm hat. In Gegenden, wo Blei in Bergwerken abgebaut wird, ist der Gehalt vermutlich noch höher. Die Umweltfrage ist da doch stark relativ. Schließlich kommt das Blei doch aus der Erde. Warum sollte man das nicht auf die Deponie schmeißen können? --Rabe! 08:54, 2. Jan. 2009 (CET)

öhm naja .. auch uran kommt aus der erde; trotzdem ist das lagern auf der deponie nebenan irgendwie ungewollt. wie heißt es so schön; Die Dosis macht das Gift - das gilt auch für müll ...Sicherlich Post 10:12, 2. Jan. 2009 (CET)

Da wir gerade dabei sind: Bin ich eigentlich der einzige, der es etwas doppeldeutig findet, eine Militäroperation kurz vor Jahres Ende "Gegossenes Blei" zu nennen .... --Darev 17:56, 3. Jan. 2009 (CET)

Auch wenn das jetzt nicht so recht zum Thema gehört: NEIN, Du bist nicht der Einzige! Grottenolm 23:52, 3. Jan. 2009 (CET)
Auch produziert es interessante Assoziationen, diesen Artikel aufzurufen und dann das Dankeschön von JW dort zu erblicken... --Duckundwech 18:15, 4. Jan. 2009 (CET)
Ich empfand das als einen sehr aufschlussreichen Aspekt, eine Militäraktion nach einem Quasi-Weihnachtslied für Kinder zu benennen ("Gegossenes Blei" hat nichts mit BG zu tun sondern mit einem Blei-Dreidel. --Grey Geezer nil nisi bene 18:24, 4. Jan. 2009 (CET)

Bearbeiten 2. Januar 2009

Bearbeiten Gebäude auf Malta

Hallo, weiß jemand von Euch was diese beiden Bilder zeigen?

St.Michael o. St. Angelo

Die hab ich 2003 gemacht und jetzt erst wiedergefunden und jetzt weiß ich nicht mehr was da drauf ist. JAJa das Alter. Und die Signatur hatte ich auch noch vergessen, na dafür jetzt --Eρβε 05:12, 7. Jan. 2009 (CET)

Bearbeiten Bei welcher Temperatur platzt eine gewöhnliche Bierflasche?

Folgende Situation: Eine Bierflasche liegt/steht im Auto und kühlt runter. Ab welcher Temperatur gefriert das Bier in der Flasche (abweichender Druck in der Flasche; Alkoholanteil). Ist das Bier nun gefroren, wechselt es seinen Aggregatzustand. Kann die Bierflasche durch den Aggregatzustandswechsel platzen und bei welcher Temperatur würde das schätzungsweise passieren? Mir ist bewusst, dass Eis nur eine minimal geringere Dichte (geringe Volumenzunahme) hat und dass nach der allgemeinen Gasgleichung das Volumen bei einer Temperatursenkung abnimmt (bei gleichem Druck). Liebe Grüße, --εuρhø 17:45, 2. Jan. 2009 (CET)

Mir ist kürzlich Bier im Auto eingefroren (bei -9 Grad), interessant dabei: nur ein Teil der Flaschen. Geplatzt ist nichts, aber das Wiederaufgetaute hatte wohl fast alle gelösten Stoffe unten in der Restflüssigkeit. Das gab Schlieren wie von einer dicken Zuckerlösung. Diese Flüssigkeit dürfte dann wg Alkoholgehalt und gelösten Stoffen erst im sehr kalten gefrieren. Experimentell ermitteln werd ich das aber nicht. Dafür ist mir das Bier zu schade ;) Grottenolm 17:57, 2. Jan. 2009 (CET)
Eis besitzt eine geringere Dichte und daher ein größeres Volumen als Wasser. Mehrere Stunden bei -18 Grad (Tiefkühlfach) reichen jedenfalls aus, um eine Flasche Bier (3,8 Vol.%) bersten zu lassen (Quelle: eigene Erfahrung) Joyborg 18:14, 2. Jan. 2009 (CET)
Also wenn ich mich recht erinnere, ist mir das einmal schon nach ca. 100 Min. passiert. Nach ca. 60 Min. fangt es an zu frieren, wenn ca. 1/3 gefroren ist, ist schon fast keine Kohlensäure mehr drinnen, aber kleine reste von Kohlensäure sind sogar in komplett aufgetautem gefrorenem Cola enthalten (mit gefrorenem Bier hab ichs noch nicht ausporbiert, dürfte aber ähnlich sein), aber es ist so wenig, dass die Kohlensäure nach dem wiederverschließen der Colaflasche nach wenigen Stunden komplett verschwunden war (Cola-Flaschen sind aus PET, das relativ dehnbar ist und platzen deshalb nicht so leicht). --MrBurns 17:20, 7. Jan. 2009 (CET)
[BK]: Eigenschaften des Wassers #Dichte und Dichteanomalie schon gelesen? Von dem ja auch im Bier Einiges vorhanden ist – wenn auch vielleicht zum Leidwesen Mancher. :-)
Beim Massen-Billig-Produkt Bierflasche kann ich mir nicht vorstellen, dass die alle die selbe Festigkeit in ihrem jeweils gesamten Volumen haben, also alle bei gleicher Temp./gleichem Druck platzen. --Geri 18:19, 2. Jan. 2009 (CET)
Eine sehr schöne und auch noch praktische Frage!
Faktoren, die den Gefrierpunkt herabsetzen
  • Kohlendioxyd ("normales" Mineralwasser friert bei etwa -6°C; also bedeutender als der Alkoholeffekt unten)
  • Gelöste Feststoffe (Zucker, Salze)
  • Gelöste Flüssigkeiten (Alkohol; Gefrierpunktserniedrigung: 5 Gew.% => -2°C (Bier; etwa 6,5 Vol.%); 10 Gew.% => -4,5°C; 20 Gew.% => -11°C; 40 Gew.% => -30,5°C)
Faktoren, die die Kristallisation (evt; das Zerplatzen) beschleunigen:
  • Innen zerkratzte Bierflaschen
  • Flaschengeometrie/Wandstärke
  • Starke/Punktuelle Unterkühlung
  • Inhomogenitäten in der Glaswand
Also komplexes Multikomponenten-System (s.o. "aber nicht alle"). Würde schätzen -8°C +/- 2°C
Lustiger Effekt: Unterkühltes Mineralwasser oder Bier (das noch nicht gefroren ist, aber etwa -6°C hat) öffnen. Gas entweicht und die Flüssigkeit gefriert schlagartig.
Immer wieder für Kinder nett: Glasflasche mit Wasser bis oben füllen und verkorken => winterlichen Balkon (ca. -4°C) => Der Korken "wächst" auf einem "Eisstiel" nach oben. -- Grey Geezer nil nisi bene 18:30, 2. Jan. 2009 (CET)
Addendum: Wir sollten uns bei wiederkehrenden Fragen (Bier, Teekesselchen etc.) bemühen, sie so zu beantworten, dass die Resultate in die entsprechenden Artikel einfliessen können. Ich habe eine eMail mit einfach formulierten, konkreten Fragen geschrieben, die ich an 3 Brauereien schicken werde.
Zum Platzen: Ich verwette meinen Schein in Physikalischer Chemie, dass es die Ausdehnung des Eises ist und nicht das CO2, das die Flasche platzen lässt.
Zu den komplexen Multikomponenten: Hier helfen "Extremvorstellungen" weiter. (A) eine niegelnagelneue Bierflasche, die sehr schnell abgekühlt wird (beeinflusst Kristallstruktur des Eises und schliesst teilweise die "Bierkomponenten" noch mit ein) wird bei einer niedrigeren Temperatur platzen als ein Bierflaschen-Veteran (117 x Prost-Klackern im Studentenwohnheim und 116 x in der Wasch- und Abfüllanlage), die langsam abgekühlt wird (optimales Eis-Kristallwachstum).
Zum Gas im Eis: Beim langsamen Auskristallisieren bleiben zurück (a) der Alkohol (b) Feststoffe (c) CO2 (das zwar in Eis löslich ist, aber dazu braucht man Drucke wie in Gletschern). Melde mich, wenn ich die Antworten habe. --Grey Geezer nil nisi bene 11:40, 3. Jan. 2009 (CET)
Addendum: Die erste Brauerei hat reagiert und die 7 Fragen an den Zuständigen weitergeleitet. Wenn alles beisammen ist, wird gemittelt und unter Bierflasche eingetragen. --Grey Geezer nil nisi bene 17:36, 5. Jan. 2009 (CET)
(Nach BK)Ich hatte die Bierflaschen aber für 2 Tage im Auto stehen lassen, bei Tiefsttemperaturen von -8°C. Bei 2 Tagen kann man ebenfalls davon ausgehen, dass die Flüssigkeit die Umgebungstemperatur erreicht hat. Große Teile der Flüssigkeit sind eingeforen (siehe auch Unterkühlung (Thermodynamik)), aber nicht komplett. Keine der Flaschen ist aber geplatzt. Identisches kann ich von der Tiefkühltruhe behaupten. LG & Prost, --εuρhø 18:31, 2. Jan. 2009 (CET)

siehe auch diese alte Frage... --Hobelbruder 19:10, 2. Jan. 2009 (CET)

Den Eintrag im Archiv habe ich schon gefunden, aber der konnte mir auch nicht weiterhelfen, da ich nach der ungefähren Temperatur suche. Ist es möglich, dass durch die langsame Abkühlung im Auto die Flüssigkeit nur nach und nach zu Eis wird und die Flasche daher nicht platzt? LG, eupho (eingeloggt als 87.177.88.183 20:35, 2. Jan. 2009 (CET))
Hier und auch in der alten Disk ist amS vieles geäußert worden, was mit dem Thema nichts zu tun hat. Es geht nicht um Unterkühlung, nicht um Temperaturungleichgewichte, weder vorher bestehende noch sich beim Öffnen einstellende, höchstwahrscheinlich auch nicht um Gasblasen als Kristallisationskeime. Richtig ist hingegen der Hinweis auf die Abkühlunggeschwindigkeit. Begründung: Unter Druck verflüssigt sich Eis zu Wasser (je kälter, umso mehr Druck braucht es dafür). Deshalb der auf dem Eisstiel sitzende Korken (Dank an Grey Geezer, das muss ich probieren!). Deshalb auch der Draht, der sich durch einen Eiswürfel schneidet, ohne einen Schnitt zu hinterlassen (Aus dem Buch 'Spiel, das Wissen schafft'). Und deshalb auch die super Gleitfähigkeit von Schlittschuhen: Ein Wasserfilm. Der Eisstiel wächst aus der Flasche, weil sich im Innern der Flasche immer mehr Druck aufbaut, sodass an der Halsflanke das Eis flüssig wird, um dem Druck nachzugeben. In der geschlossenen Flasche kann der Druck natürlich nicht weg, sodass bis zu gewissen Minusgraden alles flüssig bleibt. Öffnet man nun die Flasche, ist der Druck weg, und das Wasser gefriert sehr schnell (wenige Sekunden). Wäre Unterkühlung die Ursache, würde die Eisbildung meist schon beim Hantieren mit der Flasche einsetzen (Erschütterung!). Tut sie aber nicht, zumindest eher selten. Übrigens entweicht weder direkt beim Öffnen noch während des Gefrierens nennenswert Gas aus der Flasche bzw Flüssigkeit. Das liegt wohl an der erhöhten Löslichkeit von Gasen mit fallender Temperatur.
Bevor das jetzt ein Roman wird, nur noch einige kurze Hinweise: -Flasche randvoll mit Wasser von +4Grad(!), ohne Gasraum, also ohne Dehnungstoleranz, fest verschlossen: platzt auf jeden Fall schon bei relativ geringer Kälte. -Kohlendioxid hat Eigenschaften, die der Flasche mit Gasraum die Survivalchancen verbessern: Hohe physikalische Löslichkeit, Druck-Herausnahme durch chemische Reaktion zu Kohlensäure, polaritäts- und molekülgrößenbedingte Druckzunahme bei Kompression weit geringer als beim idealen Gas.
Das war jetzt eine wortgewaltige Erklärung des Phänomens, die nur eines nicht tut - nämlich die ursprüngliche Frage beantworten!?? Bei WELCHER Temperatur das Bersten des Glases am Ende tatsächlich eintritt, kann nicht festgelegt werden. Spannungen im Glas, Kratzer aussen an der Flasche, die exakte Größe des Gasvolumens etc etc. Und jetzt mach ich mir ein Bier auf. Mal sehen ... Grottenolm 23:14, 2. Jan. 2009 (CET) PS: Flasche ganz, kein Eis. Mist. Experiment wiederholen!Grottenolm 23:14, 2. Jan. 2009 (CET)sorr

Sorry, da muss ich jetzt aber protestieren. Druckaufschmelzung korrigiert einiges am oberen Absatz. --20:10, 3. Jan. 2009 (CET)

<quetsch> Danke für diesen interessanten Hinweis! Das wusste ich nicht und hätte auch nie unter so einem Lemma gesucht. Gut, damit ist das Schlittschuhbeispiel am Allerwertesten. Für die übrigen Beispeile trifft es aber denk ich zu, dass Druckaufschmelzung die Ursache ist. Großen Dank nochmal für diese Richtigstellung! (Und sowas, nachdem ich fünfunddreißig Jahre wusste, wie Schlittschuhlaufen funktioniert) lg Grottenolm 23:45, 3. Jan. 2009 (CET)
Und dann gibt es noch eine Obergrenze, bei der eine Bierflasche auch platzt. Ich schätze sie auf ca. 130 °C. -- Martin Vogel 03:10, 3. Jan. 2009 (CET)
Bei diesem Experiment ist allerdings eine veritable Explosion zu erwarten! Ich mach das nicht :) Grottenolm 11:09, 3. Jan. 2009 (CET)
Everything You Always Wanted to Know About Bierflasche, But Were Afraid to Ask. Es ist vollbracht. Und danach platzt jede Bierflasche (entsprechend ihrer persönlichen Parameter) für sich allein. Es möge nützen. --Grey Geezer nil nisi bene 16:17, 6. Jan. 2009 (CET)
P.S. Herr Vogel: Ab etwa 45°C Gesichtsschutz tragen!!

Bearbeiten Seltsame Computerprobleme

Zu Hilfe! Mein Computer treibt mich noch in den Wahnsinn! Folgendes passiert: seit einiger Zeit kann ich bestimmte Websites immer wieder für einige Minuten nicht aufrufen. Das liegt nicht an den Seiten selbst - von anderen Computern aus lassen sie sich problemlos öffnen. Es liegt auch nicht am Browser - ich habe mehrere ausprobiert (und benutze die jeweils aktuelle Version). http://www.scienceblogs.de lässt sich beispielsweise etwa 20 min lang problemlos benutzen - danach kann für ~3-5 min nicht mehr darauf zugreifen. Dann gehts wieder ohne Probleme... Hat jemand ne Ahnung, was hier los ist? An meinem Computer bzw. an der Internetverbindung habe ich nie etwas verändert. --moneo d 18:28, 2. Jan. 2009 (CET)

Lass mal ein Antiviren/Spywareprogramm drüber laufen. Vielleicht nutzt ein Trojaner deine Bandbreite für Spamaktionen? --Hobelbruder 19:14, 2. Jan. 2009 (CET)
avira läuft eigentlich ständig. kannst du ein program empfehlen? ad-aware kenne ich noch - taugt das was?--moneo d 19:39, 2. Jan. 2009 (CET)
Ich würde avira trotzdem mal einen Fullscan machen lassen. Schadet ja nix. Ich nutze zwar spybot, aber hab noch nix Schlechtes über ad-aware gehört. Also los ;) Vielleicht kommen ja aber noch ein paar andere Tipps woran es liegen könnte... --Hobelbruder 20:05, 2. Jan. 2009 (CET) Sig vergessen *schäm*
Wie gehts du denn ins Netz? Vielleicht macht der Router/WLAN Zicken? -- MonsieurRoi 20:09, 2. Jan. 2009 (CET)
ne - daran kanns nicht liegen. meine mitbewohner hängen da auch mit dran und da gibts keine probleme--moneo d 20:21, 2. Jan. 2009 (CET)
Was nichts heißen muss, weil ihr wahrscheinlich nicht die gleichen wlan karten/antennen habt. Falls es sich also um Wlan handelt, danach mal schauen - klingt nach einer plausiblen Lösung. --Raststätte 22:36, 2. Jan. 2009 (CET)
Lassen sich denn zur selben Zeit andere Websites problemlos verwenden? --Eike 22:48, 2. Jan. 2009 (CET)
hmm - ja, ich hab nen WLAN-Empfänger, meine Mitbewohnerin hängt per Kabel dran. Aber während die eine Seite Probleme macht, lassen sich zur selben Zeit andere Seiten ohne Probleme öffnen. Seltsame Sache...--moneo d 23:15, 2. Jan. 2009 (CET)P.S. Gerade eben z.B.: Wikipedia hier ging problemlos; die oben verlinkte Scienceblogs-Seite währenddessen nicht.--moneo d 23:16, 2. Jan. 2009 (CET)
hmm - ad-aware hat nichts verdächtiges gefunden --moneo d 00:49, 3. Jan. 2009 (CET)
Ich weiß nicht, ob das ein DNS-Problem sein könnte. Aber falls ja, könntest du's in der "stillen zeit" mit dieser Adresse probieren: http://193.26.97.19 --Eike 12:39, 3. Jan. 2009 (CET)
was immer da auch passieren sollte - aber diese Seite lässt sich leider auch nicht aufrufen...--moneo d 12:58, 3. Jan. 2009 (CET)ah - das ist die IP von ScienceBlogs. Ne, daran liegts wohl auch nicht
Was kommt eigentlich für eine (Fehler-)Meldung? Und du könntest mal traceroute probieren... --Eike 13:12, 3. Jan. 2009 (CET)
Ich kriege immer eine "Netzwerk-Zeitüberschreitung"--moneo d 14:47, 3. Jan. 2009 (CET)
Ähm? Ist dein WLAN gesichert? Wenn nicht, hängt da vielleicht ein, oder hängen gar mehrere, "Dauersauger" dran, die dir massiv Bandbreite abzwacken.
Wenn aber Anderes funktioniert, ist's das vermutlich nicht. Aber Sichern, bzw. Prüfen ob, schadet nie.
Zeitüberschreitung bei ping oder traceroute kann auch heißen, das irgendein Server/Router dazwischen nicht ganz richtig funktioniert oder dass die Beantwortung dieser Anfragen überhaupt abgeschaltet wurde, muss also nicht unbedingt einen Fehler anzeigen. Bei mir kommt bei scienceblogs z.B. nicht eine einzige ping-Antwort zurück, und auch traceroute endet bei beim Provider telemaxx.net, obwohl ich via www problemlos drauf zugreifen kann. --Geri 15:19, 3. Jan. 2009 (CET)
Interessant könnte halt der Unterschied sein: Traceroute, wenn's funktioniert contra Ausgabe, wenn's nicht funktioniert. --Eike 15:32, 3. Jan. 2009 (CET)
Die "Netzwerk-Zeitüberschreitung" kommt vom traceroute? Gleich als erste Ausgabe? --Eike 15:21, 3. Jan. 2009 (CET)
Gleich als erste wäre dann allerdings interessant. --Geri 15:39, 3. Jan. 2009 (CET)
ne - Zeitüberschreitung ist die Fehlermeldung des Browsers. Tracroute-Output werd ich dann noch vergleichen, wenn der Fehler auftritt--moneo d 16:33, 3. Jan. 2009 (CET)
das hier gibt mir traceroute aus, wenn ich scienceblogs.de nicht erreichen kann:
via: serversniff.de 
3  85.214.1.238  12.262 ms  48.835 ms  13.095 ms
4  decix.telemaxx.net (80.81.192.198)  15.369 ms  15.628 ms  15.598 ms
5  RT4TP.ka.telemaxx.net (213.144.4.86)  15.644 ms  15.877 ms  15.872 ms
6  RT4CH.ka.telemaxx.net (213.144.4.137)  17.391 ms  16.129 ms  15.382 ms
7  customer.transfer.telemaxx.net (85.115.3.90)  18.324 ms  18.624 ms  19.122 ms
8  193.26.97.19  17.621 ms  18.384 ms  18.364 ms
9  193.26.97.19 [open]  18.640 ms  18.381 ms  18.104 ms

und das, wenn es geht:

via: serversniff.de 
3  85.214.1.238  12.098 ms  12.097 ms  12.129 ms
4  decix.telemaxx.net (80.81.192.198)  15.121 ms  15.641 ms  15.309 ms
5  RT4TP.ka.telemaxx.net (213.144.4.86)  14.886 ms  15.628 ms  15.363 ms
6  RT4CH.ka.telemaxx.net (213.144.4.137)  15.644 ms  15.396 ms  15.309 ms
7  customer.transfer.telemaxx.net (85.115.3.90)  18.144 ms  18.381 ms  17.876 ms
8  193.26.97.19  17.807 ms  17.396 ms  18.053 ms
9  193.26.97.19 [open]  18.872 ms  18.384 ms  18.110 ms

scheint kein unterschied zu sein :( --moneo d 16:37, 3. Jan. 2009 (CET)

Ähmm... Du musst es schon vom betroffenen Rechner aus machen! :o) (Zum Glück hast du "serversniff.de" mitkopiert...) Unter Windows heißt das (Kommandozeilen-)Programm "tracert". --Eike 17:18, 3. Jan. 2009 (CET)
sorry - mit traceroute et al. kenn ich mich nicht wirklich aus. Ich dachte, es reicht, wenn ich das vom Browser aus aufrufe... "tracert" werd ich gleich als nächstes ausprobieren--moneo d 17:32, 3. Jan. 2009 (CET)

hier ist jetzt ein tracrt output (die seite ließ sich währenddessen aber aufrufen):

Routenverfolgung zu www.scienceblogs.de [193.26.97.19]  über maximal 30 Abschnitte:
 1     3 ms     2 ms     3 ms  . [192.168.2.1]
 2    15 ms    15 ms    15 ms  dslb-088-074-224-001.pools.arcor-ip.net [88.74.224.1]
 3    16 ms    16 ms    15 ms  lpz-145-254-8-97.arcor-ip.net [145.254.8.97]
 4    19 ms    19 ms    19 ms  han-145-254-18-229.arcor-ip.net [145.254.18.229]
 5    20 ms    20 ms    18 ms  han-145-254-17-26.arcor-ip.net [145.254.17.26]
 6    19 ms    19 ms    19 ms  h-ea1.h.de.net.dtag.de [62.156.138.165]
 7    31 ms    31 ms    32 ms  62.154.104.58
 8    32 ms    32 ms    32 ms  193.159.227.130
 9   201 ms   203 ms   211 ms  193.159.227.134
10     *        *        *     Zeitüberschreitung der Anforderung.
11     *        *        *     Zeitüberschreitung der Anforderung.
12     *        *        *     Zeitüberschreitung der Anforderung.
13     *        *        *     Zeitüberschreitung der Anforderung.
14     *        *        *     Zeitüberschreitung der Anforderung.
usw

(bin noch mehr verwirrt also vorher ;) ) --moneo d 17:37, 3. Jan. 2009 (CET)

den gleichen output krieg ich auch, wenn sich die Seite nicht aufrufen lässt...--moneo d 17:39, 3. Jan. 2009 (CET)
Es ging darum, ob der Webserver von dir aus erreichbar ist in dem Moment, und falls nicht, wo die Kette unterbrochen ist. Deshalb hätte der Output von serversniff.de nichts geholfen - wir sind ja davon ausgegangen, dass andere (z. B. serversniff) keine Verbindungprobleme haben. Was die gleichen Traceroute-Ausgaben uns jetzt sagen? Hm. Es liegt wohl nicht am DNS, nicht an deinem Provider, ... Ehrlich gesagt: Ich hab keine Idee mehr. --Eike 17:51, 3. Jan. 2009 (CET)
Trotzdem vielen Dank für den Versuch!--moneo d 17:53, 3. Jan. 2009 (CET)
Kannst du mal probeweise versuchen, dich via Kabel deiner Mitbewohnerin zu verbinden. Wenn's dann immer noch hakt, dann liegts' mit Sicherheit an deinem lokalen Rechner.
scienceblogs ist dir nicht vielleicht irrtümlich in die Blacklist einer Firewall (obwohl, dann sollte es gar nie gehen) oder eines Virenschutz- oder sonstigen Blockiere-möglicherweise-zweifelhafte-Inhalte-Programms gerutscht? Die würd' ich dann mal eins nach dem anderen deaktivieren und schauen, ob du so dem Übeltäter auf die Spur kommst. Welchen Browser verwendest du? IE? Möglichwerweise ist dann etwas bei den Zoneneinstellungen passiert (ExtrasInternetoptionenSicherheit). Kannst du dort nichts entdecken, probier's mal versuchsweise z.B. mit Firefox. --Geri 18:23, 3. Jan. 2009 (CET)
mal schauen ob ich noch ein Kabel auftreiben kann - dann probier ich das Mal. Als Browser verwende ich normalerweise Firefox. Die Probleme tauchen aber auch bei Chrome und IE auf. Und auch bei anderen Seiten als Scienceblogs. Das hab ich nur als Beispiel gewählt. --moneo d 18:34, 3. Jan. 2009 (CET)
Mein alter WLAN-Router wollte mich manchmal auch nicht flüssig surfen lassen oder erst gar nicht rein lassen. Da half immer stromlos machen. Oder bist du vielleicht einfach zu weit weg mit deinem Rechner? Zu viele Wände dazwischen? Hat dein Nachbar in letzter Zeit auch WLAN, das dein Funknetz evtl. stört? Kannst du vielleicht irgendwelche Treiber oder Firmware updaten? -- MonsieurRoi 23:24, 3. Jan. 2009 (CET)
ne - an der gesamtem Konfiguration und der Position von Computer und Router hat sich nichts geändert...--moneo d 23:42, 3. Jan. 2009 (CET)

Ha! Konnte das von dir beschriebene Phänomen auf meinem XP heute auch bemerken. Und dann fragte ich mich zu guter Letzt warum das Automatische-Updates-Symbol immer wieder erschien, obwohl es nichts runterzuladen gab und obwohl es das nur 1x pro Tag machen sollte. Ein Blick in C:\Windows\WindowsUpdate.log verriet mir dann, dass da heute schon 101 Mal hineingeschrieben wurde. Ich würde dir auch empfehlen AUs mal zu deaktivieren. Am Besten auch den zugehörigen Dienst. --Geri 23:35, 4. Jan. 2009 (CET)

hey - ja, bei mir wird auch dauernd ins Update.log geschrieben! Hab jetzt mal die AU deaktiviert. Mal sehen, ob es was nützt. Aber wieso macht der das überhaupt? Ich hab ja an den Einstellungen nichts geändert? --moneo d 13:52, 6. Jan. 2009 (CET)
 :(( Ne, das scheints auch nicht gewesen zu sein. Der Fehler tritt weiterhin auf. --moneo d 13:59, 6. Jan. 2009 (CET)

Bearbeiten 3. Januar 2009

Bearbeiten Streckmetall

Hallo Auskunft, hat jemand eine Ahnung, wie Streckmetall in anderen europäischen Sprachen heißt? Insbesondere im Englischen, Französischen und Italienischen? Danke, BerlinerSchule 14:12, 3. Jan. 2009 (CET)

enfr --Atlan Disk. 14:21, 3. Jan. 2009 (CET)

Sieht schon mal ganz gut aus - allerdings finde ich "extruded metal" eher unlogisch, das scheint mir was Anderes zu sein... BerlinerSchule 14:31, 3. Jan. 2009 (CET)

en:Expanded metal scheint es zu sein. --elya 14:39, 3. Jan. 2009 (CET)
Ital. vielleicht Metallo in espansione? Hans Urian | d 16:35, 3. Jan. 2009 (CET)
Ital.: "lamiera stirata" bzw. Plural "lamiere stirate"- Lucarelli Katzen? 18:13, 3. Jan. 2009 (CET)
Den en-Interwikilink hab ich schon mal gesetzt, it:Lamiera stirata scheint zu stimmen (it:Lamiera verlinkt drauf) aber existiert noch nicht. Noch andere Sprachen? Wie wärs mit Spanisch? Oder Polnisch, in allen größeren WPs eben... --χario 19:44, 3. Jan. 2009 (CET)
In dem Fall ist's auf Spanisch vermutlich chapa estirada. Hans Urian | d 20:48, 3. Jan. 2009 (CET)
Herzlichen Dank zusammen! BerlinerSchule 12:29, 5. Jan. 2009 (CET)

Bearbeiten rege und intellektuell (erl.)

Welche Formulierung ist korrekt (und warum)?
(1) "und stand mit ihm in regem intellektuellem Austausch" (WP)
oder
(2) "und stand mit ihm in regem intellektuellen Austausch" (Google)
Ich "fühle" (2), bim nir aber nicht sicher. --Grey Geezer nil nisi bene 15:16, 3. Jan. 2009 (CET)

Ich fuehle (1), und es wird sicher jemand eine Regel zitieren koennen. Ich sehe keinen Grund, weshalb das erste Adjektiv den Kasus des zweiten Adjektivs beeinflussen sollte. Aehnliches Baispiel "Er loeste den Zucker in heissem Gruenem Tee". -- 222.66.83.86 15:36, 3. Jan. 2009 (CET)
(1) der Austausch ist intellektulell und rege.
(2) der intellektuelle Austausch ist rege. Aber das ist irgendwie kein Unterschied, ich bin mir auch nicht ganz sicher. Außerdem vermute ich bei (1) ein Komma hinter "regem", das könnte aber alte Rechtschreibung sein. --MannMaus 15:39, 3. Jan. 2009 (CET)

ich fühle (2) und bin mir sicher! kann aber leider keine Regel nennen. Das Tee-Beispiel lautet übrigens korrekt: "Er löste den Zucker in heißem Grünen Tee" --Duckundwech 16:03, 3. Jan. 2009 (CET)

Bin mir (1)ens ziemlich sicher. Mit gleicher Argumentation wie IP:222.66.83.86. Hier konnte ich dazu „[...] aufeinanderfolgende[n] Adjektive haben [...] normalerweise - die gleiche Der[sic!]klinationsendung.” finden. (Und ja, ich hatte 100% :-)
Mit geringfügig geändertem Sinn könnte man dieses Dilemma umgehen :-):
„... in rege intellektuellem Austausch”
„... in intellektuell regem Austausch”
Dt. RS §71 sagt: „Gleichrangige [...] Wörter grenzt man mit Komma voneinander ab.
Aber dann in E1:
Gelegentlich kann der Schreibende dadurch, dass er ein Komma setzt oder nicht, deutlich machen, ob er die Adjektive als gleichrangig verstanden wissen will oder nicht.
Gleichrangig: neue, umweltfreundliche Verfahren (neben den bisherigen Verfahren, die nicht umweltfreundlich sind, gibt es nunmehr neue und umweltfreundliche Verfahren)
Nicht gleichrangig: neue umweltfreundliche Verfahren (zusätzlich zu den bisherigen umweltfreundlichen Verfahren gibt es weitere umweltfreundliche Verfahren)
Ich würde das eher wie Letzteres lesen: intellektueller Austausch, der dann auch noch rege war. --Geri 16:39, 3. Jan. 2009 (CET)
(1), ganz sicher, gefühlt sowieso, und §71 ist ja zitiert worden. Grottenolm 16:52, 3. Jan. 2009 (CET)
Vielen Dank für die schnellen, kompetenten Antworten. Das mit dem §71 werde ich mir merken! Gruss --Grey Geezer nil nisi bene 19:37, 3. Jan. 2009 (CET)

Jemandem, der "Derklination" schreibt, traut ihr gramatische Kompetenz zu? Interessant. --Duckundwech 20:17, 3. Jan. 2009 (CET)

Ja, weil Grammatik etwas Anderes ist als Rechtschreibung :-) Bzw. weil vor Tippfehlern niemand niemals nicht nicht gefeit ist. --Geri 20:42, 3. Jan. 2009 (CET)
Jemand, der "gramatische Kompetenz" schreibt, sollte den Ball etwas flacher halten, finde ich. 77.180.224.26 21:47, 3. Jan. 2009 (CET)
Das ist doch bloß ein Rechtschreibfehler. Gravierender ist, dass er heißen, grünem Tee trinkt und dabei auch noch ganz sicher fühlt :) Na ja - deutsch sprrak schwerr sprrak Grottenolm 23:28, 3. Jan. 2009 (CET)

Version 2 ist nach meinem Sprachgefühl richtig. Aber in 'diesem unserem' Lande darf natürlich jeder so sprechen und schreiben, wie er möchte. Oberbefehlshaber 00:59, 4. Jan. 2009 (CET)

Kein Wunder, daß beide Versionen gleichermaßen gefühlt werden: der Duden von 1980 (und ich glaube nicht, daß sich mit der ndR da was geändert hat) läßt beide Varianten zu: R9 (S. 17f.): „Mehrere Adjektive oder Partizipien, die vor einem Substantiv stehen, werden parallel, d. h. in gleicher Weise, gebeugt. Bsp.: nach langem, schwerem Leiden Das gilt auch dann, wenn das unmittelbar vor dem Substantiv stehende Adjektiv oder Partizip mit dem Substantiv einen Gesamtbegriff bildet. Bsp: mit gutem französischem Rotwein. Im Dativ Singular wird bei Adjektiven, die vor einem männlichen oder sächlichen Substantiv stehen, das zweite Adjektiv aus lautlichen Gründen gelegentlich auch schwach gebeugt. Bsp.: auf schwarzem hölzernem (auch: hölzernen) Sockel; mit dunklem bayrischem (auch: bayrischen) Bier; mit frischem, rotem (auch: roten) Gesicht.“ Hoffe, die Frage ist damit geklärt. Gruß, Hans Urian | d 01:21, 4. Jan. 2009 (CET)

Ja, danke! In der 21. Auflage des Dudens (neue Rechtschreibung) steht das inhaltlich unverändert unter R7 (S. 22). Oberbefehlshaber 01:42, 4. Jan. 2009 (CET)
Dass sich selbst der Duden einem zwar gebräuchlichen, jedoch syntaktisch fehlerhaften Sprachgebrauch anpasst, ist aus meiner Sicht eine der bedauerlichsten Entwicklungen der letzten Jahrzehnte. Das Sahnehäubchen war die erste Stufe der ndR. Grottenolm 01:54, 4. Jan. 2009 (CET) Hier noch mein Beitrag, der wg BK nicht an der richtigen Stelle unterzubringen war:
Probleme, Probleme: Hier im tiefen Süden dieses unseres (sic!) Landes wusste man die immer klug zu umschiffen (kein Wunder angesichts des nahen Bodensees!): mit me dunkle bayrische Bier ... Grottenolm 02:00, 4. Jan. 2009 (CET)PS: Erledigt- Vermerke sind hier offenbar wirkungslos! Grottenolm 02:00, 4. Jan. 2009 (CET)
Ja, zum Glück ist in diesem Fall der Vermerk hier wirkungslos gewesen, gelle? Oberbefehlshaber 03:12, 4. Jan. 2009 (CET)
"Ich sehe keinen Grund, weshalb das erste Adjektiv den Kasus des zweiten Adjektivs beeinflussen sollte" trifft es genau, nur voll daneben - das erste Adjektiv gibt den Casus an, ersetzt das Pronomen (dem/einem) und kriegt daher die starke Endung, das zweite nicht und kriegt daher die schwache, "normale" Adjektivendung. Fundamentales Grammatikprinzip des Deutschen. ( Es sagt ja auch niemand "in einem regem Austausch" oder "in dem regem Austausch" (Oder doch? wohl doch? echt? oh Graus! da helfen auch Regeln nicht mehr..). Aber Sprache verändert sich und wurde auch schon immer von denen geändert, die die Regeln nicht verstehen, also geht inzwischen wohl beides..Es geht dabei auch nicht um gesetzestreues Regelhubern, sondern darum, wie eine Sprache funktioniert, da kann der Duden den Sprachverfall zur Norm erklären, so oft er will. Aber bald geht sicher auch "Wenn se mir fragen, ich würd den Kaschmich-pulli nehmen", und dann ist es wohl eh egal. Sind ja immerhin beides stimmhafte Nasale (und warum das ne Rolle spielt, und wieviele es davon im Deutschen gibt, versteht eh nur, wer bis zum Sanskrit vorgedrungen ist. Gratulation, Grey Geezer, zum richtigen Gefühl, bist halt alte Schule ;) --SchallundRauch 02:01, 4. Jan. 2009 (CET)

Es nimmt ja kein Ende..also denn..:

  • "aufeinanderfolgende Adjektive haben [...] normalerweise die gleiche Deklinationsendung" - aber eben nicht wenn eines ein Pronomen ersetzt! (ich hatte nat. auch 100%)
  • Dt. RS §71 regelt KOMMAS nicht Casus (ja, das ist Plural).
  • "in 'diesem unserem' " sind eben keine Adjektive sondern Artikel und Pronomen --SchallundRauch 02:09, 4. Jan. 2009 (CET)
Zunächst einmal: heute ist es üblich, daß beide Adjektive dieselbe Deklinationsendung haben, siehe diverse Werke: Duden Bd. 9, S. 27: "Auch wenn das unmittelbar vor dem Substantiv stehende Adjektiv mit dem Substantiv einen Gesamtbegriff (eine sogenannte Einschließung) bildet und deshalb kein Komma zwischen dieser Fügung und dem zusätzlichen Adjektiv steht, wird parallel gebeugt bei dunklem bayrischem Bier [...]. Die frühere Regel, dass in diesen Fällen beim Dativ Singular das zweite Adjektiv schwach gebeugt werden müsse (bei dunklem bayrischen Bier), gilt nicht mehr." Ähnlich formuliert es der Grammatik-Duden, § 500. Wer dem Duden nicht traut: Helbig/Buscha: Dt. Grammatik, S. 276 "Zwei oder mehr aufeinander folgende Adjektive haben die gleichen Deklinationsendungen", vgl. auch Sommerfeldt/Starke, Einführung in die Grammatik der dt. Gegenwartssprache, S. 130, die den bereits oben zitierten Beispielssatz des Duden übernehmen.
Es geht dabei auch nicht um gesetzestreues Regelhubern, sondern darum, wie eine Sprache funktioniert, da kann der Duden den Sprachverfall zur Norm erklären, so oft er will. Nein, das geht es in der Tat nicht, es sei denn, Du beziehst Dich auf die Standardsprache. Dort wird normiert (ob das immer sinnvoll ist, sei einmal dahingestellt). Sprache verandert sich, das ist kein Sprachverfall, denn was soll denn da verfallen? Deine Aussage impliziert, daß es mal einen "Idealzustand" gegeben habe, der nun "verfällt", nur wann war das - 18. Jh?, Mittelhochdeutsch?, Althochdeutsch? "Kommas" wäre dann auch Sprachverfall, gebildet klänge es wohl "Kommata". Dein "fundamentales Grammatikprinzip" gilt hier eben nicht. Ich gebe mal ein weiteres Beispiel: der starke Mann, aber: ein starker Mann. Nach dem unbestimmten Artikel folgt die gemischte Deklination, nicht die schwache. Dein fundamentales Prinzip galt nicht einmal im Mittelhochdeutschen: "dem liehtem mânen", "der listiger man", die neben den schwachen Formen auftreten konnten. Hier kam es einfach zu Ausgleichsentwicklungen, wie auch "mit ihm in regem intellektuellem Austausch" eine ist.
Aber Sprache verändert sich und wurde auch schon immer von denen geändert, die die Regeln nicht verstehen, also geht inzwischen wohl beides. Die Sprachgemeinschaft verändert die Sprache, also beschwer Dich bei allen Sprechern, fang am besten bei Goethe an! ;-) --IP-Los 03:35, 4. Jan. 2009 (CET)
Danke fuer die Klarstellung. Es nervt, wenn Leute, die Unrecht haben, einen auch noch fuer dumm verkaufen wollen. -- 116.227.250.131 06:04, 4. Jan. 2009 (CET) (ex 222er IP)
Widerspricht das jetzt irgendwie der bereits erfolgten Klarstellung von Hans Urian? Es ist beides möglich und beides richtig. Dass die eine Variante (schwache Beugung) kein MUSS ist, folgt jedenfalls bereits aus dessen Beitrag bzw. seiner Duden-Fundstelle und bedeutet logischerweise nicht, dass die eine Variante falsch ist. Oberbefehlshaber 15:12, 4. Jan. 2009 (CET)
Laut Helbig/Buscha und Sommerfeldt/Starke ist es ein "Muß", da die zweite Variante dort gar nicht erwähnt wird. Der Dudeneintrag ist aber auch eindeutig, denn er gibt nur diese eine Variante an. Würde die zweite zulässig sein, dann hätte er das vermerkt: "[....] wird parallel gebeugt oder das zweite Adjektiv schwach." Das "muss" bezieht sich hier auf die alte Regel. Diese Schwankung in der Deklination gab es übrigens schon im Mittelhochdeutschen, das aber nur am Rande. --IP-Los 15:49, 4. Jan. 2009 (CET)

Bearbeiten Ich bin doch kein Bremer. Ich lasse mir die Arbeit nicht aus der Hand nehmen!

Hallo liebe Leute, Mein Opa hat mir ne Mail geschickt, mit der Bitte, etwas über dieses Sprichwort herauszufinden. Mit Google habe ich sehr viele Ergebnisse bekommen, mit dem folgenden Suchbegriff: Ich bin doch kein Bremer. Ich lasse mir die Arbeit nicht aus der Hand nehmen!. Das liefert dann das. Das ist allerdings viel zu viel, um es einem 85-Jährigem zu schicken. Kann jemand eine Zusammenfassung liefern? Vielen Dank im Voraus, Gruß -- XenonX3 - ((☎)) 20:04, 3. Jan. 2009 (CET)

Laut diesem Forums-Eintrag bei dict.leo.org kommt der Satz ursprünglich aus einer Geschichte des Bremer Volksmärchen-Schriftstellers Friedrich Wagenfeld. Zu Wagenfeld haben wir hier nix, aber zur Legende der Sieben Faulen. --Schniggendiller Diskussion 20:20, 3. Jan. 2009 (CET)
Kann nicht stimmen. Das Bremische Wörterbuch (Versuch eines niedersächsischen bremischen ...) schreibt bereits 1767: "Bremer. Ick bin keen Bremer, sagt man, wenn man andeuten will, daß man sich nicht eine Sache aus der Hand nehmen lasse. Die Ursache dieser Redensart ist wol in der Einfalt solcher Bremer zu suchen, die nie aus den Ringmauern ihrer Stadt gekommen sind, und sich bey der Dreistigkeit anderer Leute nicht gebuehrend zu betragen wissen. Obgleich solches die Bremer mit den Einwohnern anderer Staedte gemein haben." Das Sprichwort scheint aus dem Niederländischen zu stammen. Im "Spreekwoordenboek der nederlandsche taal" wird dazu die längere Version angeführt: "Ik laat het werk mij niet uit de hand nemen, mijn vader is geen Bremer geweest." Dort findet sich neben der Erklärung, die schon das Bremische Wb gegeben hat, auch eine Herleitung aus "breeuwer" (Kalfaterer) oder "bramer" (Handmanschettenträger).--IP-Los 00:03, 4. Jan. 2009 (CET)

Interessant, danke für die - doch kontroversen - Aussagen. Ich werde diese Ergebnisse meinem Opa in den nächsten Tagen so mailen, es sei denn, jemand anderes hat noch Ideen. Ich bin für alles offen. Danke nochmal, Gruß -- XenonX3 - ((☎)) 17:28, 4. Jan. 2009 (CET)

Bearbeiten 4. Januar 2009